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Viele Lehrpraktiken gehen implizit davon aus, dass konzeptuelles Wissen von den Situationen abstrahiert werden kann, in denen es erlernt und verwendet wird. Dieser Artikel argumentiert, dass diese Annahme zwangsläufig die Effektivität solcher Praktiken einschränkt. Basierend auf aktuellen Forschungen zur Kognition, wie sie sich in alltäglichen Aktivitäten manifestiert, argumentieren die Autoren, dass Wissen situativ ist und zum Teil ein Produkt der Aktivität, des Kontexts und der Kultur, in der es entwickelt und verwendet wird. Sie diskutieren, wie diese Sichtweise des Wissens unser Verständnis von Lernen beeinflusst, und stellen fest, dass die konventionelle Schule zu oft den Einfluss der Schul kultur auf das, was in der Schule gelernt wird, ignoriert. Als Alternative zu konventionellen Praktiken schlagen sie die kognitive Lehre (Collins, Brown & Newman, im Druck) vor, die die situierte Natur des Wissens würdigt. Sie untersuchen zwei Beispiele des Mathematikunterrichts, die bestimmte zentrale Merkmale dieses Ansatzes zum Lehren aufweisen.
Brown et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.