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Die Rolle von zytomegalovirus (CMV)-spezifischen zytotoxischen T-Lymphozyten (CTLs) und T-Helferzellen (Th) bei der Kontrolle der CMV-Infektion, wie sie durch Antigenämie-Assay und Polymerase-Kettenreaktion (PCR) in Blutleukozyten und CMV-Erkrankung nachgewiesen wurde, wurde bei 20 Nierentransplantierten untersucht. Innerhalb von 3 Monaten nach der Transplantation waren CMV-spezifische CTL- und Th-Reaktionen bei 11 (55 %) bzw. 15 (75 %) Patienten nachweisbar; CMV-Infektionen wurden bei 19 (95 %) Patienten jeweils durch Antigenämie und PCR nachgewiesen. Während des Monats der ersten CMV-Nachweis gab es eine inverse Korrelation zwischen der CTL-Reaktion und Antigenämie bei mehr als oder gleich 20 positiven Zellen/105 Leukozyten (P=.007), jedoch keine Assoziation mit niedrigeren Antigenämiewerten oder PCR-Positivität. Bei 7 (35 %) Patienten entwickelte sich eine CMV-Erkrankung, die mit einer hohen Antigenämie assoziiert war, aber umgekehrt mit der Detektion von CTLs korreliert war (P=.04). Nach der Nierentransplantation begrenzen CMV-spezifische CTLs die systemische Viruslast, was sich in den Antigenämiewerten widerspiegelt, und vermitteln somit Schutz vor CMV-Erkrankung.
Reusser et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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