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Die vorliegende Studie, die auf der Arbeit von Teun A. Van Dijk (1998) aufbaut, um die Beziehungen zwischen Diskurs und Ideologie zu theoretisieren, zielt darauf ab zu zeigen, wie soziale Gruppen (uns vs. ihnen) im Diskurs präsentiert werden und wie ideologischer Diskurs sozial-politisch als Mittel zur Bestätigung der Gruppendominanz konstruiert wird. Gleichzeitig verwendet diese Studie kritische Diskursanalyse als Methodologie, die die theoretischen Ansprüche in der Idee verankert, dass sowohl die ideologische Aufladung bestimmter Weisen, bestimmte linguistische Formen systematisch zu verwenden, als auch die Machtverhältnisse, die ihnen zugrunde liegen, oft unklar für die Menschen ist. In diesem Sinne zielt die kritische Diskursanalyse darauf ab, diese intransparenten Aspekte des Diskurses explizit zu machen. Dabei richtet die kritische Diskursanalyse die Aufmerksamkeit auf die Grammatik und den Wortschatz der Texte. Drei Dimensionen der Klauselgrammatik werden unterschieden: Transitivität, Modalität und Thema. Diese entsprechen jeweils den ideationalen, interpersonalen und textuellen Funktionen der Sprache. Der Fokus dieser Studie liegt auf Aspekten der Klauselgrammatik, die mit ideationalen Bedeutungen zu tun haben. Durch die Bestimmung der Transitivitätsmuster, die mit Propositionen durch Repräsentationsprozesse in den Meinungsartikeln aus zwei türkischen Tageszeitungen mit unterschiedlichen ideologischen Ausrichtungen ausgedrückt werden, behauptet dieser Artikel, dass Repräsentationsprozesse eine bedeutende Rolle im bekannten ideologischen Quadrat der positiven Selbstpräsentation und negativen Fremdpresentation spielen, wie sie von der sozialer Identitätstheorie vorgeschlagen wird, zur Kontrolle der sozialen Repräsentationen von uns und ihnen im Kontext des ideologischen Konflikts, der in 'säkularen' und 'anti-säkularen' Diskursen sichtbar wird.
Lütfiye Oktar (Tue,) hat diese Frage untersucht.