Key points are not available for this paper at this time.
In den letzten zwei Jahrzehnten wurde die erste Sequenzierung des menschlichen Genoms durchgeführt, die seinen hohen Grad an interindividueller Differenzierung zeigte, als Resultat großer internationaler Forschungsprojekte (Human Genome Project, 1000 Genomes Project, International HapMap Project und Programme für Genom-Anwendungen NHLBI-PGA). Diese Zeit war auch eine Phase intensiver Entwicklungen von molekularbiologischen Techniken und enormem Wissenswachstum in der Biologie des Krebses. Für den klinischen Einsatz bei der Behandlung von Patienten mit kolorektalem Krebs (CRC) wurden neben Fluoropyrimidinen auch zwei neue zytostatische Medikamente zugelassen: Irinotecan und Oxaliplatin. Intensive Forschungen zu neuen Behandlungsregimen und einer neuen Generation von in der zielgerichteten Therapie eingesetzten Medikamenten wurden ebenfalls durchgeführt. Die letzten 20 Jahre waren durch zahlreiche In-vitro- und In-vivo-Studien zur molekularen Basis der Arzneimittelresistenz geprägt. Einer der wichtigsten Faktoren, die die Wirksamkeit der Chemotherapie einschränken, ist die primäre und sekundäre Resistenz von Krebszellen. Das Verständnis der genetischen Faktoren und Mechanismen, die zur fehlenden oder niedrigen Sensitivität des Tumorgewebes gegenüber Zytostatika beitragen, ist ein Schlüsselelement in dem derzeitigen Trend zur personalisierten Medizin. Wissenschaftler hoffen, den Prozentsatz der positiven Behandlungsantwort bei CRC-Patienten durch praktische Anwendungen der Pharmakogenetik/Pharmakogenomik zu erhöhen. In den letzten 20 Jahren wurde die klinische Anwendbarkeit verschiedener prädiktiver Marker getestet, von denen nur einige ein hohes Anwendungspotenzial bestätigt haben. Diese Übersichtsarbeit ist eine synthetische Darstellung der Arzneimittelresistenz im Kontext der Chemotherapie bei CRC-Patienten. Die multifaktorielle Natur und das Volumen der betroffenen Themen erlauben es dem Autor nicht, in einer einzigen Übersicht eine umfassende Studie zu diesem Thema zu präsentieren.
Mariusz Pańczyk (Wed,) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: