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Feedback kann ein leistungsfähiges Lernwerkzeug sein, aber seine Auswirkungen variieren stark. Forschungen haben nahegelegt, dass das Vorwissen der Lernenden die Auswirkungen von Feedback moderieren könnte; jedoch wurde kein kausaler Zusammenhang hergestellt. In Experiment 1 teilten wir Grundschulkinder (N 108) zufällig einer Bedingung zu, die auf einer Kreuzung von 2 Faktoren basierte: induziertes Strategie-Wissen (ja vs. nein) und sofortiges, verifiziertes Feedback (vorhanden vs. nicht vorhanden). Feedback hatte positive Effekte für Kinder, denen keine korrekte Strategie beigebracht wurde, aber negative Effekte für Kinder mit induziertem Wissen um eine korrekte Strategie. In Experiment 2 induzierten wir Strategie-Wissen bei allen Kindern (N 101) und teilten sie zufällig einer von 3 Bedingungen zu: kein Feedback, sofortiges Feedback zur korrekten Antwort oder summatives Feedback zur korrekten Antwort. Auch hier hatte Feedback negative Effekte im Vergleich zu keinem Feedback. Die Ergebnisse liefern Beweise für eine kausale Rolle des Vorwissens und zeigen, dass minimales Feedback sowohl helfen als auch hindern kann.
Fyfe et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.
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