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Die Krebsmetastase ist die Hauptursache für Morbidität und Mortalität bei Krebs und macht etwa 90% der Krebstodesfälle aus. Obwohl die Überlebensrate bei Krebs im Laufe der Jahre erheblich verbessert wurde, ist diese Verbesserung hauptsächlich auf frühe Diagnosen und die Hemmung des Krebswachstums zurückzuführen. In der Behandlung von Krebsmetastasen wurde aufgrund verschiedener Faktoren nur begrenzter Fortschritt erzielt. Aktuelle Behandlungen für Krebsmetastasen sind hauptsächlich Chemotherapie und Strahlenbehandlung, obwohl die neuen Generationen von Krebsmedikamenten (überwiegend neutralisierende Antikörper für Wachstumsfaktoren und kleine Molekül-Kinaseinhibitoren) auch Auswirkungen auf Krebsmetastasen haben, zusätzlich zu ihren Auswirkungen auf das Krebswachstum. Die Krebsmetastase beginnt mit der Ablösung von metastatischen Zellen vom Primärtumor, der Wanderung der Zellen zu verschiedenen Orten durch Blut-/Lymphgefäße und der Ansiedlung sowie dem Wachstum der Zellen an einem distalen Ort. Während dieses Prozesses durchlaufen metastatische Zellen Ablösung, Migration, Invasion und Haftung. Diese vier wesentlichen metastatischen Schritte sind miteinander verknüpft und werden von multibiochemischen Ereignissen und Parametern beeinflusst. Darüber hinaus ist bekannt, dass das Tumormikroumfeld (wie die Struktur der extrazellulären Matrix, Wachstumsfaktoren, Chemokine, Matrixmetalloproteinasen) eine bedeutende Rolle bei der Krebsmetastase spielt. Die biochemischen Ereignisse und Parameter, die am metastatischen Prozess und am Tumormikroumfeld beteiligt sind, wurden gezielt oder können potenzielle Ziele zur Vorbeugung und Hemmung von Metastasen sein. Diese Überprüfung bietet einen Überblick über diese wesentlichen Schritte der Metastasierung, verwandte biochemische Faktoren und Ziele für Interventionen.
Xiangming Guan (Di,) hat diese Frage untersucht.