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Eine Übersicht der Literatur über Frauen und arbeitsbezogenen Stress wurde durchgeführt, um Schlussfolgerungen hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen arbeitsbedingten Bedingungen, die Stress begünstigen, und Krankheitsausgängen zu identifizieren und um Richtungen für zukünftige Forschung vorzuschlagen. Stress, definiert als ein Ungleichgewicht zwischen wahrgenommener Nachfrage und wahrgenommener Fähigkeit, wird als intervenierende Variable zwischen stressfördernden Bedingungen und den Reaktionen sowie den dauerhafteren Krankheitsausgängen betrachtet. Die Forschungsergebnisse sind inkonklusiv, deuten jedoch darauf hin, dass Arbeit einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit haben kann und dass bestimmte Arten von Berufen in Kombination mit familiären Verpflichtungen das Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können. Studien über Frauen fehlte es jedoch an spezifischen Informationen zu Arbeitsumfeld und familiären Verantwortlichkeiten und Einstellungen. Zukünftige Forschung zu Frauen sollte (1) longitudinale Studien vor, während und nach Beendigung der Erwerbstätigkeit umfassen, (2) spezifische Informationen über das Arbeitsumfeld und die familiären Verantwortlichkeiten, (3) die Dauer und Kontinuität der Exposition gegenüber potenziell stressigen Bedingungen und (4) individuelle Wahrnehmungen und Bewältigungsreaktionen beinhalten.
Mary Ann Haw (Tue,) untersuchte diese Frage.