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Im letzten Jahrzehnt hat die Forschung zu "suchtartigen technologischen Verhaltensweisen" erheblich zugenommen. Die Forschung hat auch starke Zusammenhänge zwischen suchtartigem Gebrauch von Technologie und komorbiden psychiatrischen Störungen aufgezeigt. In der vorliegenden Studie nahmen 23.533 Erwachsene (Durchschnittsalter 35,8 Jahre, Altersspanne von 16 bis 88 Jahren) an einer Online-Querschnittserhebung teil, die untersuchte, ob demografische Variablen, Symptome von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Zwangsstörung (OCD), Angstzuständen und Depressionen die Varianz im suchtartigen Gebrauch (d.h. zwanghaftem und exzessivem Gebrauch, der mit negativen Ergebnissen verbunden ist) von zwei Arten moderner Online-Technologien: sozialen Medien und Videospielen, erklären könnten. Die Korrelationen zwischen den Symptomen des suchtartigen Technologiegebrauchs und den Symptomen psychischer Störungen waren alle positiv und signifikant, einschließlich der schwachen wechselseitigen Beziehung zwischen den beiden suchtartigen technologischen Verhaltensweisen. Das Alter schien invers mit dem suchtartigen Gebrauch dieser Technologien verbunden zu sein. Männlich zu sein, war signifikant mit dem suchtartigen Gebrauch von Videospielen assoziiert, während weiblich zu sein, signifikant mit dem suchtartigen Gebrauch von sozialen Medien assoziiert war. Ledig zu sein, war positiv mit sowohl sozialem Netzwerk als auch Videospielen verbunden. Hierarchische Regressionsanalysen zeigten, dass demografische Faktoren zwischen 11 und 12 % der Varianz im suchtartigen Technologiegebrauch erklärten. Die Variablen der psychischen Gesundheit erklärten zwischen 7 und 15 % der Varianz. Die Studie trägt erheblich zu unserem Verständnis von Symptomen psychischer Gesundheit und deren Rolle im suchtartigen Gebrauch moderner Technologie bei und legt nahe, dass das Konzept der Internetsucht (d.h. "Internetabhängigkeit") als einheitliches Konstrukt nicht gerechtfertigt ist.
Andreassen et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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