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Teamvertrauen wurde oft sowohl als Voraussetzung als auch als Herausforderung für die Teamleistung diskutiert, insbesondere in virtuellen Teams. Primärstudien zur Beziehung zwischen Vertrauen und Teamleistung zeigten jedoch gemischte Ergebnisse. Die vorliegende Übersicht fasst bestehende Studien zu Teamvertrauen und Teamleistung basierend auf meta-analytischer Methodik zusammen. Im Allgemeinen nahmen wir an, dass Teamvertrauen die Koordination und Zusammenarbeit in Teams erleichtert und daher positiv mit der Teamleistung verbunden ist. Zudem wurden Teamvirtualität und Dokumentation von Interaktionen als Moderatoren dieser Beziehung betrachtet, da sie die wahrgenommenen Risiken während der Teamarbeit beeinflussen sollten. Während die Teamvirtualität zunehmen sollte, sollte die Dokumentation von Interaktionen die Beziehung zwischen Teamvertrauen und Teamleistung verringern. Die Ergebnisse von 52 Studien mit 54 unabhängigen Stichproben (repräsentierend 12.615 Individuen in 1.850 Teams) bestätigten unsere Annahmen. Neben der positiven allgemeinen Beziehung zwischen Teamvertrauen und Kriterien der Teamleistung (ρ = .33) war die Beziehung zwischen Teamvertrauen und Teamleistung in virtuellen Teams stärker (ρ = .33) im Vergleich zu face-to-face-Teams (ρ = .22) und schwächer, wenn Teaminteraktionen dokumentiert wurden (ρ = .20) im Vergleich zu keiner solchen Dokumentation (ρ = .29). Somit scheint die Dokumentation von Teaminteraktionen eine sinnvolle Ergänzung zu vertrauensbildenden Aktivitäten, insbesondere in virtuellen Teams, zu sein.
Breuer et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.