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Umfragen haben gezeigt, dass Krebs wahrscheinlich die am meisten gefürchtete Krankheit in unserer Gesellschaft ist. Das Fehlen persönlicher Kontrolle über die aktuellen Behandlungsmethoden und die Unsicherheit über das Ergebnis sind zwei Faktoren, die Krebs von vielen anderen Krankheiten unterscheiden und stark beeinflussen, wie Patienten, Familien und Ärzte kommunizieren. Die psychologischen Reaktionen auf Krebs fallen in vier allgemeine Kategorien: (1) Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, (2) Angst, (3) Wut und/oder Schuld, und (4) eine Haltung der Vermeidung oder Verleugnung. Diese Reaktionen werden durch psychosoziale Faktoren wie die prämorbide psychologische Entwicklung, Kultur, die Art der emotionalen Unterstützung, frühere Erfahrungen mit Krankheiten und den Rahmen, in dem der Krebs beginnt, modifiziert. Darüber hinaus beeinflussen Faktoren wie Alter, Geschlecht, spezifische Krebsart und spezifische Behandlung sowie das Vorhandensein von Delirium die emotionale Reaktion weiter. Delirium ist besonders häufig, oft subtil, häufig unerkannt und kann eine Hauptursache für abweichende emotionale Reaktionen bei Krebspatienten sein.
Silberfarb et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.