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Mikroaggressionen sind subtile Formen der Diskriminierung, oft unbeabsichtigt und unbewusst, die negative und abwertende Botschaften an verschiedene Einzelpersonen und Gruppen senden. Die bisherige Literatur hat sich auf Mikroaggressionen von singulären Identitäten konzentriert, mit wenig Aufmerksamkeit für die Auswirkungen intersektionaler Mikroaggressionen (d.h. subtile Formen der Diskriminierung, die von mehr als 1 Identität beeinflusst sein können). Die aktuelle Studie nutzte eine einzigartige qualitative Technik, um 2 zentrale Ziele zu adressieren: (a) zu untersuchen, ob qualitative Analyse ein effektiver Weg ist, um intersektionale Mikroaggressionen zu untersuchen, und (b) zu prüfen, ob Personen mit mehreren Identitäten intersektionale Mikroaggressionen in ihrem täglichen Leben identifizieren könnten. Unter Verwendung von Qualitativer Sekundäranalyse (QSA) und Konsensualer Qualitativer Forschung (CQR) Methoden analysierten die Forscher Daten aus 6 früheren qualitativen Studien mit selbstidentifizierten lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgender (LGBT) Personen, Frauen, Filippino-Amerikanern, mehrdeutigen Personen und Muslimen (N = 80). Die thematischen Schwerpunkte umfassen (a) Exotisierung von Frauen of Color, (b) Missbilligung der LGBT-Identität durch rassische, ethnische und religiöse Gruppen, (c) Annahmen von Minderwertigkeit oder Kriminalität von Männern of Color, und (d) geschlechtsbasierte Stereotypen von muslimischen Männern und Frauen. Die Implikationen für die Psychologie (insbesondere für Forschung und Praxis) werden diskutiert. Schließlich plädieren die Autoren für die Nutzung von Sekundäranalysen qualitativer Daten, um Konzepte zu verstehen, die durch eine singuläre qualitative Analyse nicht untersucht oder berichtet worden wären.
Nadal et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.