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Chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste Form von Leukämie, die B-Lymphozyten bei Erwachsenen betrifft. Natürliche Killerzellen (NK) bei CLL-Patienten sind intrinsisch potent, zeigen jedoch in situ eine schwache Effektor-Funktion. NKG2D ist ein aktivierender Rezeptor, der auf NK- und CD8+ T-Zellen gefunden wird und eine Rolle in der Immunüberwachung von CLL spielt. In dieser Studie entwickelten wir Mono- und Dual-Targeting Triplebodies, die einen natürlichen Liganden für den menschlichen NKG2D-Rezeptor (ULBP2) nutzen, um NK-Zellen gezielt gegen Tumorzellen auszurichten. Triplebodies in beiden Formaten zeigten eine bessere Fähigkeit, die NK-zellenabhängige Tötung von Zielzellen im Vergleich zu bispezifischen Gegenstücken zu induzieren. Ein mono-targeting Triplebody ULBP2-aCD19-aCD19 löste erfolgreich die Effektor-Funktionen der NK-Zellen gegen die CLL-Zelllinie MEC1 und primäre Tumorzellen in allogenen und autologen Settings aus. Darüber hinaus wurde ein dual-targeting Triplebody ULBP2-aCD19-aCD33, das auf zwei unterschiedliche tumorassoziierte Antigene abzielt, entwickelt, um Varianten mit Antigenverlust wie die gemischte Linienleukämie (MLL) anzusprechen. Erwähnenswert ist, dass dieses Triplebody zytotoxische Aktivität gegen CD19/CD33 doppelt positive Zellen zeigte und seine Bindungsmerkmale auch in Abwesenheit eines der Tumorantigene behielt. Weiterhin zeigte ULBP2-aCD19-aCD19 signifikante in vivo-Aktivität in einem immun-defizienten (NSG) Mausmodell, das mit der CLL-Zelllinie als Zielzellen und menschlichen Immunzellen als Effektorpopulation transplantiert wurde, was einen Proof-of-Principle für dieses therapeutische Konzept darstellt.
Vyas et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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