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Dieses Papier überprüft aktuelle theoretische, empirische und klinische Arbeiten, die sich mit elterlicher reflektiver Funktion (PRF) oder elterlichem Mentalisieren befassen. PRF bezieht sich auf die Fähigkeit des Elternteils, sein oder ihr Kind als von internen mentalen Zuständen wie Gefühlen, Wünschen und Begierden motiviert zu sehen und über die eigenen internen mentalen Erfahrungen nachzudenken und wie diese durch Interaktionen mit dem Kind geformt und verändert werden. Dieses Papier diskutiert zunächst kurz den historischen und theoretischen Hintergrund dieses Konzepts und seine vermeintliche Rolle in der kindlichen Entwicklung, mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung der Bindung des Kindes, der Affektregulation und des Mentalisierens. Anschließend wird das aktuelle Denken und die Forschung in vier Bereichen überprüft: (1) die Neurobiologie, die PRF zugrunde liegt, (2) die Multidimensionalität von PRF, (3) die Beziehung zwischen PRF und Trauma und (4) die breitere Relevanz der Aufmerksamkeit auf interne mentale Zustände für die Entwicklung von epistemiologischem Vertrauen als Grundlage einer evolutionär angelegten Fähigkeit zum Lernen aus und innerhalb sozialer Kommunikation. Es schließt mit einer kurzen Überprüfung des Hintergrunds und der empirischen Beweise, die Interventionen unterstützen, die auf theoretischen Überlegungen zur Bedeutung von PRF basieren, sowie mit vorgeschlagenen Richtungen für zukünftige Forschung und klinische Praxis.
Luyten et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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