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HINTERGRUND: Es wurde gezeigt, dass Resilienz schützend gegen Alkoholgebrauchsörungen (AUDs) wirkt, aber das Ausmaß und die Natur der Beziehung zwischen diesen beiden Phänotypen sind unklar. Ziel dieser Studie war es, die Stärke dieser Beziehung und den Grad zu untersuchen, in dem sie aus gemeinsamen genetischen oder gemeinsamen Umwelteinflüssen resultiert. METHODEN: Resilienz wurde anhand einer 9-Punkte-Skala während eines persönlichen Interviews bei 1.653.721 schwedischen Männern im Alter von 17 bis 25 Jahren beurteilt. AUD wurde basierend auf schwedischen medizinischen, rechtlichen und pharmazeutischen Registern identifiziert. Das Ausmaß der Beziehung zwischen Resilienz und AUD wurde mittels logistischer Regression untersucht. Der Grad, in dem die Beziehung aus gemeinsamen genetischen oder gemeinsamen Umweltfaktoren entsteht, wurde mithilfe eines bivariaten Cholesky-Dekompositionsmodells untersucht. ERGEBNISSE: Die 5 Einzelitems, die die Resilienzeinschätzung umfassten (sozialer Reifegrad, Interesse, psychische Energie, häusliches Umfeld und emotionale Kontrolle), verringerten alle das Risiko für nachfolgendes AUD, wobei die soziale Reife den stärksten Effekt zeigte. Der lineare Effekt der logistischen Regression zeigte, dass eine 1-Punkt-Erhöhung auf der Resilienzskala mit einer Verringerung der Odds für AUD um 29% assoziiert war. Das Cholesky-Dekompositionsmodell zeigte, dass die Resilienz-AUD-Beziehung größtenteils auf überlappende genetische und gemeinsame Umweltfaktoren zurückzuführen war (57 und 36%, jeweils). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Resilienz ist stark mit einem verminderten Risiko für AUD assoziiert. Diese Beziehung scheint das Ergebnis überlappender genetischer und gemeinsamer Umweltfaktoren zu sein, die Resilienz und Risiko für AUD beeinflussen, anstatt einer direkt kausalen Beziehung.
Long et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.