Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Obwohl das Ziel der transdisziplinären Forschung darin besteht, für die Gesellschaft relevant zu sein, bleiben spezifische Anweisungen zur Erreichung dieses Ziels implizit. Wir schlagen vor, diese Situation durch einen 10-Schritte-Ansatz zu verbessern, der darauf abzielt, explizite Überlegungen zur gesellschaftlichen Relevanz von Forschung zu fördern. Heutzutage besteht ein zunehmender Bedarf für Forscher, den praktischen Wert ihrer Forschung für die Gesellschaft zu demonstrieren. In den letzten zehn Jahren haben Experten für transdisziplinäre Forschung zahlreiche Prinzipien, Methoden und Werkzeuge entwickelt, um die gesellschaftliche Relevanz von Forschung zu erhöhen. Wenn Forscher mit transdisziplinärer Forschung nicht vertraut sind, könnten sie Gelegenheiten verpassen, diese Prinzipien und Werkzeuge auf ihre Forschungsprojekte anzupassen. Wir entwickeln einen 10-Schritte-Ansatz für die gemeinsame Nutzung durch Experten der Transdisziplinarität und Forscher, wie ihre Forschungsprojekte am besten mit den Anforderungen der Transdisziplinarität in Einklang gebracht werden können. Wir haben diesen Ansatz erfolgreich in zahlreichen Workshops, Sommerschulen und Seminaren an der ETH Zürich und darüber hinaus angewendet. Zehn Fragen leiten die Diskussionen zwischen Experten der Transdisziplinarität und Forschern über Forschungsfragen, identifizieren und überprüfen die angesprochenen gesellschaftlichen Probleme, identifizieren relevante Akteure und Disziplinen und klären den Zweck und die Form der Interaktion mit ihnen. Das Feedback, das wir erhalten haben, zeigt eindeutig, dass der 10-Schritte-Ansatz ein sehr nützliches Werkzeug ist: Er bietet ein systematisches Verfahren, um darüber nachzudenken, wie Forschung besser mit der Lösung gesellschaftlicher Probleme verknüpft werden kann.
Pohl et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.