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Dieser Essay bietet ein kritisches Engagement mit dem Ideal des politisch relevanten Umweltwissens. Anhand von Beispielen aus der Umweltpolitik und dem Naturschutz wird argumentiert, dass Wissenschaftler, indem sie Wissen in Begriffen und Kategorien verpacken, die als politisch relevant gelten, die Politikgestaltung nicht nur informieren, indem sie Informationen über vermeintlich bereits vorhandene Objekte in der Natur und Umwelt bereitstellen; vielmehr ist die Wissenschaft konstitutiv für diese Objekte und macht sie für Politik und Governance zugänglich. Diese politischen Implikationen des wissenschaftlichen Wissens erfordern eine kritische Prüfung der Interessen, die die Wissenschaft bedient oder nicht bedient, sowie Mechanismen zur Sicherstellung der Verantwortlichkeit der Wissenschaft. Dieser Essay ist eine modifizierte und erweiterte Version der Eröffnungsrede mit demselben Titel, die am 2. Juni 2016 an der Wageningen University in den Niederlanden gehalten wurde.
Esther Turnhout (Mo.) hat diese Frage untersucht.
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