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Kaempferol ist eine flavonoide Verbindung, die aufgrund ihrer antitumoralen Funktionen große Aufmerksamkeit erhalten hat. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind jedoch noch unklar. Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung von Kaempferol auf das Leberzellkarzinom und seine zugrunde liegenden Mechanismen. Kaempferol induzierte Autophagie in einer konzentrations- und zeitabhängigen Weise in HepG2- oder Huh7-Zellen, was durch den signifikanten Anstieg autophagiebezogener Gene belegt wurde. Die Hemmung des Autophagie-Wegs, durch 3-Methyladenin oder Atg7 siRNA, verringerte stark die durch Kaempferol induzierte Apoptose. Wir haben weiter hypothesisiert, dass Kaempferol Autophagie über den endoplasmatischen Retikulum (ER) Stressweg induzieren kann. In der Tat wurde das Blockieren des ER-Stresses durch 4-phenylbuttersäure (4-PBA) oder die Knockdown von CCAAT/enhancer-binding-Protein homologem Protein (CHOP) mit siRNA die durch Kaempferol induzierte Autophagie in HepG2- oder Huh7-Zellen gemildert; während die Transfektion mit einem Plasmid, das CHOP überexprimiert, die Wirkung von 4-PBA auf die durch Kaempferol induzierte Autophagie umkehrte. Unsere Ergebnisse zeigten, dass Kaempferol den Zelltod von Leberkarzinom über den ER-Stress- und CHOP-Autophagie-Signalweg induzierte; Kaempferol könnte als potenzielles chemopräventives Mittel für Patienten mit Leberzellkarzinom verwendet werden.
Guo et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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