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Extrazelluläre Vesikel (EVs) sind Membranpartikel, die von Zellen in alle Körperflüssigkeiten sekretieren. Es existieren mehrere EV-Populationen, die sich in Größe und zellulärer Herkunft unterscheiden. Durch differentialen Zentrifugation können EVs, die bei 14.000 g ("Mikrovesikel" (MV)) und 100.000 g ("Exosomen") sedimentiert werden, anhand von Proteinmarkern unterschieden werden. Es wurde gezeigt, dass die Hemmung der neutralen Sphingomyelinase (nSMase) die Freisetzung von Exosomen aus Zellen hemmt und wird seitdem verwendet, um ihre funktionalen Implikationen zu untersuchen. Wie nSMasen (auch bekannt als SMPD2 und SMPD3) die basale Sekretion von MVs beeinflussen, ist unklar. Hier untersuchten wir, wie SMPD2/3 beide EV-Populationen beeinflussen. Die Hemmung von SMPD2/3 durch GW4869 oder RNAi verringert die Sekretion von Exosomen, erhöht aber auch die Sekretion von MVs aus der Plasmamembran. Beide Populationen unterscheiden sich signifikant in der Metabolitkomposition, und Wnt-Proteine werden unter diesen Bedingungen spezifisch auf MVs geladen. Zusammengenommen zeigen unsere Daten eine neuartige regulatorische Funktion von SMPD2/3 bei der Bildung von Vesikeln aus der Plasmamembran und deuten klar darauf hin, dass - trotz der unterschiedlichen Vesikelbiogenese - die Wege des vesikulären Exports anpassungsfähig sind.
Menck et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.