Key points are not available for this paper at this time.
Ammoniak ist ein allgegenwärtiges Nebenprodukt des zellulären Metabolismus; die biologischen Konsequenzen der Ammoniakproduktion sind jedoch nicht vollständig verstanden, insbesondere bei Krebs. Wir haben festgestellt, dass Ammoniak nicht nur ein giftiges Abfallprodukt ist, sondern in den zentralen Aminosäuremetabolismus recycelt wird, um die Stickstoffnutzung zu maximieren. In unseren Experimenten haben menschliche Brustkrebszellen hauptsächlich Ammoniak durch reduktive Aminierung, katalysiert von Glutamatdehydrogenase (GDH), assimiliert; sekundäre Reaktionen ermöglichten es anderen Aminosäuren, wie Prolin und Aspartat, dieses Stickstoff direkt zu übernehmen. Das metabolische Recycling von Ammoniak beschleunigte die Proliferation von Brustkrebs. Bei Mäusen akkumulierte Ammoniak in der Tumormikroumgebung und wurde direkt verwendet, um Aminosäuren durch die Aktivität der GDH zu erzeugen. Diese Daten zeigen, dass Ammoniak nicht nur ein ausgeschiedenes Abfallprodukt ist, sondern auch eine fundamentale Stickstoffquelle darstellt, die die Tumorbiomasse unterstützen kann.
Spinelli et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.