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Die Aufforderungen an die Menschheit, sich wieder mit der Natur zu verbinden, werden sowohl von Wissenschaftlern als auch von der Zivilgesellschaft zunehmend lauter. Dennoch gibt es relativ wenig Kohärenz darüber, was es bedeutet, sich mit der Natur zu verbinden, warum dies geschehen sollte und wie es erreicht werden kann. Wir präsentieren einen konzeptionellen Rahmen, um die bestehende Literatur zu organisieren und zukünftige Forschungen zu mensch-natur-Verbindungen zu lenken. Fünf Arten von Verbindungen zur Natur werden identifiziert: materiell, erfahrungsbasiert, kognitiv, emotional und philosophisch. Diese verschiedenen Arten wurden als Ursachen, Folgen oder Behandlungen sozialer und ökologischer Probleme dargestellt. Auf dieser konzeptionellen Grundlage diskutieren wir, wie die Wiederverbindung von Menschen mit der Natur als Behandlung der globalen Umweltkrise fungieren kann. Mit einer sozial-ökologischen Systemperspektive greifen wir auf das aufkommende Konzept der 'Hebelpunkte' zurück – Orte in komplexen Systemen, um intervenieren zu können und Veränderung zu erzeugen – und erkunden Beispiele dafür, wie Maßnahmen, um Menschen mit der Natur zu verbinden, dazu beitragen können, die Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu transformieren.
Ives et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.