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Dieser Artikel untersucht die Geschichte von ELIZA, einem Computerprogramm, das einen rogerianischen Therapeuten approximiert und in den 1970er Jahren von Joseph Weizenbaum am MIT entwickelt wurde, als ein frühes KI-Experiment. Die Reaktion auf ELIZA brachte Weizenbaum dazu, das Verhältnis zwischen ‚Computerleistung und menschlicher Vernunft‘ neu zu bewerten und das ‚mächtige wahnhafte Denken‘ über Computer und deren Intelligenz anzugreifen, das seiner Auffassung nach in der breiten Öffentlichkeit und auch unter Fachleuten weit verbreitet war. Das zugrunde liegende Problem für Weizenbaum war, ob menschliches Denken ‚vollständig berechenbar‘ (auf logischen Formalismus reduzierbar) sein könnte. Dies veranlasste ihn auch, die Natur der maschinellen Intelligenz neu zu überdenken und die Verankerung ihrer Logiken in der sozialen Welt zu hinterfragen, die seiner Meinung nach als ‚langsame Gift‘ operieren würde. Die Erkundung von Weizenbaums Abkehr im 20. Jahrhundert im Licht von ELIZA veranschaulicht die Weisen, in denen zeitgenössische Ängste und Debatten über maschinelles Wissen mit früheren Formationen verbunden sind. Insbesondere argumentiert dieser Artikel, dass es in seiner Bezeichnung als rechnergestützter Therapeut ist, dass ELIZA heute am bedeutsamsten ist. ELIZA weist auf eine Form der Mensch-Maschine-Beziehung hin, die jetzt allgegenwärtig ist, einer Vorläuferin des ‚maschinellen therapeutischen‘ Zustands, in dem wir uns befinden, und spricht damit sehr direkt Fragen zu Modulation, Autonomie und dem neuen Behaviorismus an, die derzeit aufkommen.
Caroline Bassett (Mittwoch) untersuchte diese Frage.
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