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In 40 % der Fälle von Autismus-Spektrum-Störung (ASS) tritt komorbide Angst auf, die für Praktiker einzigartige Herausforderungen darstellt, indem sie problematische Verhaltensweisen wie soziale Fähigkeitsdefizite, Widerstand gegen Veränderungen und repetitive Verhaltensweisen verstärkt. Darüber hinaus belastet komorbide ASS/Angst familiäre Beziehungen und erhöht den elterlichen Stress. Die Forschung zeigt, dass die neurobiologischen Wechselwirkungen zwischen Angst und ASS umfassende Bewertungsansätze, modifizierte kognitive Verhaltenstherapie und sorgfältig verwaltete pharmakologische Interventionen erforden. Meta-Analysen zeigen, dass kognitive Verhaltenstherapie mit Konfrontation eine effektive Behandlungsoption darstellt, wenn soziale, familiäre und kognitive Variablen angemessen berücksichtigt werden. Ziel dieser fokussierten Übersicht ist es, die Leser über die neuesten Forschungsfortschritte zu komorbiden ASS und Angst zu informieren, einschließlich Prävalenz, Bewertung, psychosozialer und pharmakologischer Behandlung.
Zaboski et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.