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Dieser Artikel untersucht, ob von Männern und Frauen geleitete kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterschiedliche strategische Richtungen bei der Internationalisierung einschlagen. Wir stützen uns auf das Konzept der geschlechtsspezifischen Sozialisation und die ressourcenbasierte Sichtweise zur Untersuchung von Geschlechterunterschieden bei internationalen Eintrittsmodi. Zudem analysieren wir mehrere Kontingenzen in der Beziehung zwischen Geschlecht und Internationalisierung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass weiblich geführte KMU eher über Exporte internationalisieren als über ausländische Direktinvestitionen (FDI). Die Ergebnisse stellen die gängige Weisheit über die Rolle von Ressourcen und Fähigkeiten, die mit dem Alter des Managers im Prozess der Internationalisierung angesammelt werden, in Frage; jüngere weibliche Geschäftsführende sind eher geneigt, über FDI zu internationalisieren. Die Ergebnisse bieten neuartige Einblicke in die Literatur zur Internationalisierung von KMU und fordern mehr Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von sozialen Normen und geschlechtsspezifischen strukturellen Arrangements einerseits und unternehmerischer Handlungsmacht andererseits, um das Verständnis für die Internationalisierung von weiblich geführten KMU zu verbessern.
Pergelova et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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