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One Health ist der gemeinschaftliche Ansatz mehrerer Gesundheitsberufe, um eine optimale Gesundheit für Menschen, Haus- und Wildtiere, Pflanzen und unsere Umwelt zu erreichen. Die Treiber der antimikrobiellen Resistenz umfassen den Einsatz und Missbrauch von Antimykotika in den Sektoren Mensch, Tier und Umwelt sowie die Ausbreitung resistenter Bakterien und Resistenzen innerhalb und zwischen diesen Sektoren und weltweit. Die meisten Klassen von Antimykotika, die zur Behandlung bakterieller Infektionen beim Menschen eingesetzt werden, finden auch bei Tieren Verwendung. Angesichts der wichtigen und miteinander verbundenen Dimensionen der antimikrobiellen Resistenz bei Mensch, Tier und Umwelt ist es logisch, einen One Health-Ansatz zu verfolgen, um dieses Problem anzugehen. Dazu gehört, Schritte zu unternehmen, um die fortdauernde Wirksamkeit bestehender Antimykotika zu bewahren, indem ihr unangemessener Einsatz beseitigt und die Ausbreitung von Infektionen begrenzt wird. Wichtige Bedenken in den Sektoren Tiergesundheit und Landwirtschaft sind die Massenmedikation von Tieren mit für Menschen kritisch wichtigen Antimykotika, wie zum Beispiel Drittgeneration-Cephalosporinen und Fluorchinolonen, sowie die langfristige, fütterungsbedingte Verwendung medizinisch wichtiger Antimykotika, wie Colistin, Tetracycline und Makrolide, zur Wachstumsförderung. Im menschlichen Sektor ist es entscheidend, Infektionen zu verhindern, die übermäßige Verschreibung von Antimykotika zu reduzieren, die sanitären Verhältnisse zu verbessern und die Hygiene sowie die Infektionskontrolle zu verbessern. Die Verschmutzung durch unzureichende Behandlung von industriellen, häuslichen und landwirtschaftlichen Abfällen erweitert das Resistom in der Umwelt. Zahlreiche Länder und mehrere internationale Organisationen haben einen One Health-Ansatz in ihre Aktionspläne zur Bekämpfung der antimikrobiellen Resistenz aufgenommen. Notwendige Maßnahmen umfassen Verbesserungen in der Regulierung und Politik des Antimykotikaeinsatzes, Überwachung, Verantwortungsbewusstsein, Infektionskontrolle, Hygiene, Tierhaltung sowie Alternativen zu Antimykotika. Die WHO hat kürzlich neue Richtlinien zum Einsatz medizinisch wichtiger Antimykotika bei Lebensmittelliefernden Tieren veröffentlicht, in denen empfohlen wird, dass Landwirte und die Lebensmittelindustrie aufhören, Antimykotika routinemäßig zur Wachstumsförderung und zur Krankheitsprävention bei gesunden Tieren zu verwenden. Diese Richtlinien zielen darauf ab, die Wirksamkeit von Antimykotika, die für die humanmedizinische Praxis wichtig sind, zu bewahren, indem deren Einsatz bei Tieren reduziert wird.
McEwen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.