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Zusammenfassung: Begründung: Fast 60% der Kinder in den USA leben in Landkreisen mit Feinstaubkonzentrationen von weniger oder gleich 2,5 μm im aerodynamischen Durchmesser (PM2.5), die über den Luftqualitätsstandards liegen. Das Verständnis der Beziehung zwischen der Exposition gegenüber ambienter Luftverschmutzung und den Gesundheitsergebnissen informiert über Maßnahmen zur Verringerung der Exposition und des Erkrankungsrisikos. Zielsetzung: Die Assoziation zwischen den PM2.5-Niveaus in der Umgebung und Gesundheitsversorgungsbesuchen wegen akuter unterer Atemwegsinfektionen (ALRI) zu bewerten. Methoden: Ein beobachtendes Fall-Crossover-Design wurde verwendet. Subjekte (n = 146.397) wurden untersucht, wenn sie eine ALRI-Diagnose erhalten hatten und in Utahs Wasatch Front wohnten. Die PM2.5-Luftverschmutzungskonzentrationen wurden mithilfe von gemeindebasierten Luftqualitätsmonitoren zwischen 1999 und 2016 gemessen. Die Odds Ratios für ALRI-Gesundheitsversorgungsbesuche wurden nach Altersgruppen von 0–2, 3–17 und 18 Jahren oder älter berechnet. Messungen und Hauptergebnisse: Ungefähr 77% (n = 112.467) der Subjekte waren 0–2 Jahre alt. Die Odds für einen ALRI-Besuch bei diesen jungen Kindern nahmen innerhalb einer Woche nach erhöhtem PM2.5 zu und erreichten ihren Höhepunkt nach 3 Wochen mit einem kumulativen 28-Tage-Odds-Ratio von 1,15 pro +10 μg/m3 (95%-Konfidenzintervall, 1,12–1,19). ALRI-Besuche mit diagnostiziertem und laborbestätigtem respiratorischem Synzytialvirus und Influenza nahmen nach erhöhten PM2.5-Niveaus in der Umgebung zu. Ähnliche erhöhte Odds für ALRI wurden auch bei älteren Kindern beobachtet, obwohl die Anzahl der Ereignisse und die Genauigkeit der Schätzungen viel niedriger waren. Schlussfolgerungen: In dieser großen Stichprobe urbaner/vorstädtischer Patienten war die kurzfristige Exposition gegenüber erhöhten PM2.5-Luftverschmutzung mit einem höheren Gesundheitsversorgungsbedarf wegen ALRI bei jungen Kindern, älteren Kindern und Erwachsenen assoziiert. Weitere Erkundungen sind nötig, um kausale Wechselwirkungen zwischen PM2.5 und ALRI zu untersuchen.
Horne et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.