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EINFÜHRUNG: Die zunehmende Prävalenz von Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) stellt eine erhebliche Belastung für die betroffenen Personen und die Gesundheitssysteme weltweit dar. Es gibt jedoch kein anerkanntes validiertes Maß, um die Schwere von Diabetes aus elektronischen Gesundheitsakten (EHRs) abzuleiten. Unser Ziel ist es, die Schwere von T2DM zu quantifizieren und sie mithilfe klinischer unerwünschter Ergebnisse zu validieren. METHODEN UND ANALYSE: Daten aus der Primärversorgung aus dem Clinical Practice Research Datalink, verknüpfte Krankenhaus- und Sterbeakten zwischen April 2007 und März 2017 für Patienten mit T2DM in England, werden verwendet, um einen klinischen Algorithmus zur Einstufung der Schwere von T2DM zu entwickeln. Der auf EHR basierende Algorithmus wird die wichtigsten Risikofaktoren (Schwere-Domänen) für adverse Ergebnisse einbeziehen, um T2DM-Kohorten nach Basis- und longitudinalen Schweregraden zu stratifizieren. Vorläufig werden die Schwere-Domänen von T2DM, identifiziert durch eine systematische Überprüfung und Expertenmeinung, sein: Diabetes-Dauer, glykosyliertes Hämoglobin, mikrovaskuläre Komplikationen, Begleiterkrankungen und gleichzeitig verordnete Behandlungen. Schweregrade werden durch zwei Ansätze entwickelt: (1) Berechnung eines Zählerwerts für Schwere-Domänen; (2) durch hierarchische Stratifizierung von Komplikationen. Schätzungen aus Regressionsmodellen werden verwendet, um die Gewichte der Domänen zu berechnen. Überlebensanalysen zur Assoziation zwischen gewichteten Schweregraden und zukünftigen Ergebnissen - kardiovaskuläre Ereignisse, Hospitalisation (diabetesbezogen, kardiovaskulär) und Sterblichkeit (diabetesbezogen, kardiovaskulär, Gesamtsterblichkeit) - werden als statistische Validierung durchgeführt. Der vorgeschlagene auf EHR basierende Ansatz wird die Schwere von T2DM zur Leistungsmanagement der Primärversorgung quantifizieren und die Methodik zur Messung der Schwere anderer chronischer Erkrankungen, die in der Primärversorgung verwaltet werden, informieren. Wir gehen davon aus, dass der entwickelte Algorithmus ein praktisches Werkzeug für Praktiker sein wird, die klinische Entscheidungsfindung unterstützen, die stratifizierte Medizin informieren, zukünftige klinische Studien unterstützen und zu einer effektiveren Dienstplanung und politischen Entscheidungsfindung beitragen wird. Ethische Aspekte und Verbreitung: Das Studienprotokoll wurde vom unabhängigen wissenschaftlichen Beratungsausschuss genehmigt. Einige Daten wurden beim National Institute for Health Research School for Primary Care Research Showcase, September 2017, Oxford, UK und auf der Diabetes UK Professional Conference im März 2018, London, UK präsentiert. Die Studienergebnisse werden auf relevanten akademischen Konferenzen und in peer-reviewed Fachzeitschriften veröffentlicht.
Zghebi et al. (Fri,) studierten diese Frage.
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