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Die biologische Relevanz von nicht-protein-kodierenden RNAs in der Regulierung kritischer Pflanzenprozesse wurde in den letzten Jahren eindeutig etabliert. Dies wurde hauptsächlich durch die Entdeckung und funktionelle Charakterisierung von kleinen nicht-kodierenden RNAs, wie kleinen interferierenden RNAs (siRNAs) und Mikro-RNAs (miRNAs), erreicht. Neuere Sequenzierungstechniken der nächsten Generation haben jedoch unseren Blick auf die Welt der nicht-kodierenden RNAs erweitert, die nun auch lange nicht-kodierende RNAs (lncRNAs) umfasst. Kleine und lncRNAs scheinen sich in ihrer Biogenese und Wirkungsweise zu unterscheiden, aber wachsende Beweise heben ihre Relevanz in Entwicklungsprozessen und in Reaktionen auf bestimmte Umweltbedingungen hervor. Licht kann die Transkription von MIRNA-Genen, die Biogenese von miRNAs und die Aktivität des RNA-induzierten Silencing-Komplexes (RISC) beeinflussen, wodurch nicht nur die Akkumulation von miRNAs, sondern auch ihre biologische Funktion kontrolliert wird. Darüber hinaus können miRNAs mehrere lichtregulierte Prozesse vermitteln. Über die Welt der lncRNAs sind nur wenige Berichte verfügbar, doch sie zeigen bereits eine Rolle bei der Regulierung der Photomorphogenese, dem Grünen der Keimblätter und der lichtperiodenregulierten Blüte. In diesem Überblick werden wir erörtern, wie Licht die MIRNA-Genexpression und die Akkumulation ihrer reifen Formen kontrolliert, mit einem besonderen Schwerpunkt auf denjenigen miRNAs, die auf verschiedene Lichtqualitäten reagieren und unter den Arten konserviert sind. Wir werden auch die Rolle kleiner nicht-kodierender RNAs, insbesondere miRNAs, sowie lncRNAs in der Regulierung lichtabhängiger Wege ansprechen. Wir werden uns hauptsächlich auf die jüngsten Fortschritte bei der Untersuchung der Wechselwirkung zwischen diesen nicht-kodierenden RNAs und der Photomorphogenese, der Funktion der zirkadianen Uhr und der lichtperiodenabhängigen Blüte konzentrieren.
Sánchez‐Retuerta et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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