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Zahlreiche aktuelle Studien haben einen möglichen Zusammenhang zwischen sexuellem Missbrauch in der Kindheit und psychischen Störungen im Erwachsenenalter nahegelegt. Diese Studien müssen jedoch mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Probleme von Auswahlverzerrung, Informationsverzerrung und die Auswirkungen von Störvariablen interpretiert werden. Soweit wir wissen, haben keine verfügbaren Studien in der wissenschaftlichen Literatur alle drei Fehlerquellen angemessen kontrolliert. In der Tat sind viele veröffentlichte Studien so anfällig für diese Fehlerarten, dass sie nahezu wertlos sind. Daher können wir derzeit nicht vernünftigerweise schließen, ob sexueller Missbrauch in der Kindheit ein ätiologischer Faktor für psychische Störungen im Erwachsenenalter ist oder nicht.
Pope et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.