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Ziele: Untersuchungen der Beziehungen zwischen Einsamkeit und Depression haben sich auf Einsamkeit als unidimensionalen Konstrukt konzentriert. Wir haben hypothetisiert, dass wechselseitige Beziehungen zwischen depressiver Symptomatik und sozialen sowie emotionalen Subtypen von Einsamkeit bestehen könnten. Methoden: Anhand von Daten von 373 Erwachsenen über 50, die an einer beobachtenden Kohortenstudie teilgenommen haben, verwendeten wir einen querschnittlich-lagged Ansatz innerhalb eines Rahmens der Strukturgleichungsmodellierung, um wechselseitige Verbindungen zwischen depressiver Symptomatik und sozialer sowie emotionaler Einsamkeit über zwei Wellen der Datenerhebung, die zwei Jahre auseinanderliegen, zu untersuchen (kontrolliert nach Alter, Geschlecht, Bildung, Komorbiditäten, sozialem Netzwerkindex und empfundenem Stress). Ergebnisse: Sowohl depressive Symptomatik als auch Einsamkeit nahmen zwischen den Wellen leicht ab. Die autoregressiven Effekte waren für alle drei interessierenden Variablen stark. Querschnittlich-lagged Pfade waren evident, sodass die depressive Symptomatik zu Beginn sowohl emotionale (β = 0.26, p < 0.05) als auch soziale (β = 0.05, p > 0.05) Einsamkeit vorhersagte, während weder soziale noch emotionale Einsamkeit zu Beginn die depressive Symptomatik im Follow-up vorhersagte. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse stellen das bestehende Verständnis der Zusammenhänge zwischen Einsamkeit und Depression in Frage. Eine weitere Untersuchung der emotionalen und sozialen Einsamkeit bei Personen mit depressiven Störungen ist gerechtfertigt. Die Ergebnisse werden in Bezug auf Mechanismen diskutiert, die die beobachteten Beziehungen erklären könnten, sowie mögliche Auswirkungen.
Power et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.