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Das Papier fügt Einsichten zur laufenden Diskussion darüber hinzu, wie die politische Teilnahme-Lücke zwischen eingebürgerten Einwanderern und einheimischen Bürgern geschlossen werden kann. Im Gegensatz zu vorherigen Forschungsarbeiten nimmt es jedoch eine neue Wendung, indem es die moderierende Rolle von nationalen Bindungen, namentlich nationaler Identität und Patriotismus, in der Beziehung zwischen Migrationshintergrund und politischer Beteiligung betrachtet. Die Forschungsfrage wird am paradigmenhaften Beispiel der Schweiz untersucht, die hohe Anteile an im Ausland geborenen Bürgern und eine historisch starke Identifikation als politische Nation aufweist. Basierend auf den Ergebnissen können wir sagen, dass nationale Bindungen in der Tat in der Lage sind, die Teilnahme-Lücke zu überbrücken. Der Effekt des Patriotismus – die evaluative Dimension der nationalen Bindung – spielt dabei eine wichtigere Rolle für Einwanderer als einfache nationale Identifikation.
Carolin Rapp (Di,) hat diese Frage untersucht.