Key points are not available for this paper at this time.
Die letzten zwei bis drei Jahre haben mehrere "große Schritte" in unserem Verständnis und Management von Sepsis gebracht. Das zunehmende Verständnis der Pathomechanismen der postinfektiösen Abwehr führte zu neuen Modellen der Wirtreaktion. Neben Hyper-, Hypo- und Anti-Inflammation als traditionellen Ansätzen zur Sepsis-Pathophysiologie wurden Toleranz und Resilienz als natürliche Reaktionen von Organismen auf Mikroben beschrieben. Parallel bestätigten umfassende Datenanalysen diese Forschungsergebnisse mit einer neuen Definition von Sepsis und septischem Schock (genannt "Sepsis-3"), was zu Diskussionen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft führte. Neben diesen Fortschritten im Verständnis und in der Definition der Krankheit wurden Folgemanagementprotokolle der ursprünglichen "Sepsis-Bündel" der Surviving Sepsis Campaign erstellt; einige davon waren Teil von Qualitätsmanagementstudien durch Kliniker, und einige in Form von verbindlichen Verfahren. Infolgedessen wurden neue "Bündel" initiiert, mit dem Ziel, ein standardisiertes Management von Sepsis und septischem Schock, insbesondere in der sehr frühen Phase, zu ermöglichen. Dieser kurze Kommentar bietet einen Überblick über diese beiden wesentlichen Bereiche als jüngste Meilensteine der Sepsisforschung.
Berg et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: