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Die Inzidenz von Atherosklerose nimmt weltweit rapide zu. Entzündungsprozesse spielen eine herausragende Rolle in der Ätiologie der koronaren Herzkrankheit (KHK) und anderen Manifestationen der Atherosklerose. In letzter Zeit hat das Interesse an der Mikrobiota des Darms in vielen Bereichen der Medizin zugenommen, insbesondere bei entzündlichen Erkrankungen wie der Atherosklerose. Eine Unwirksamkeit der Funktionen der Darmbarriere und die anschließende metabolische Endotoxämie (verursacht durch einen Anstieg der Plasmalipopolysaccharidspiegel) stehen im Zusammenhang mit einer niedriggradigen chronischen Entzündung, d.h. einem anerkannten Merkmal der Atherosklerose. Darüber hinaus wurde die Rolle von Trimethylamin-N-oxid (TMAO), einem bakteriellen Metaboliten des Darms, in der Entwicklung der Atherosklerose vorgeschlagen. Andererseits wurde die Effektivität der Modulation der Mikrobiota des Darms, die zu einer TMAO-Reduktion führt, untersucht. Zudem unterstützen erhebliche Beweise eine Rolle des Endocannabinoid-Systems (ECS) in der Atherosklerose-Pathologie, die die Mikrobiota des Darms beeinflusst, aber deren Auswirkungen auf die Atherosklerose sind umstritten. Daher haben wir einige Beweise über die Beziehung zwischen der Mikrobiota des Darms und dem ECS in der Atherosklerose präsentiert. Wir haben auch Beweise präsentiert, dass die Modulation der Mikrobiota des Darms durch Prä- und Probiotika einen signifikanten Einfluss auf das ECS haben kann.
Moludi et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.