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Ein neues Paradigma hat sich entwickelt, in dem sowohl genetische als auch Umweltfaktoren als mögliche Einflüsse auf sozialpolitische Einstellungen genannt werden. Trotz der zunehmenden Akzeptanz dieses Paradigmas bleiben mehrere Aspekte des Ansatzes unterentwickelt. Insbesondere ergeben sich Einschränkungen aus einer ausschließlichen Reliance auf ein Zwillingsdesign, und alle bisherigen Studien haben nur Selbstberichte verwendet. Es gibt auch Fragen darüber, inwieweit bestehende Befunde kulturspezifisch generalisiert werden können. Um diese Fragen zu adressieren, untersuchte diese Studie individuelle Unterschiede in Liberalismus/ Konservatismus in einer deutschen Stichprobe, die Zwillinge, deren Eltern und deren Partner einschloss und sowohl Selbst- als auch Peerberichte einbezog. Die Selbstberichtergebnisse aus diesem erweiterten Zwillingsfamilien-Design waren weitgehend konsistent mit vorhergehenden Forschung, die diese Raterperspektive verwendete, aber sie lieferten höhere Schätzungen der Erblichkeit, gemeinsamer elterlicher Umwelteinflüsse, assortativer Partnerwahl und Genotyp-Umwelt-Korrelation als die Ergebnisse aus Peerberichten. Die Implikationen dieser Ergebnisse für die Messung und das Verständnis sozialpolitischer Einstellungen werden erörtert.
Bell et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: