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Stellen Sie sich vor, Sie sind in einem Chemielabor eingesperrt mit 4 „Bomben“, die in 60 Minuten detonieren, sofern Sie sie nicht neutralisieren. Sie müssen jetzt Ihr Gehirn, chemisches Wissen, Intuition nutzen und etwas Glück haben, um die Bomben zu neutralisieren und unversehrt zu entkommen... Dies ist das Konzept hinter „chemical escape“, einer Aktivität für Schüler der Oberstufe, die das äußerst beliebte Genre der „Escape Rooms“ in den Chemieunterricht bringt; es motiviert die Schüler zum Lernen, steigert die Motivation und überbrückt die Kluft zwischen Chemie im Klassenzimmer und der realen Welt sowie ermöglicht Teamarbeit und Peer-Learning. Ein mobiles Escape Room wurde in Israel konzipiert und gebaut; es bestand aus laborgestützten Aktivitäten und war für Gymnasien geeignet. Bis heute wurde die Aktivität mehr als 350 Chemielehrern vorgestellt, die sie dann bei über 1500 Schülern umsetzten. Ein Evaluationsfragebogen wurde auf Grundlage der Aussagen der Schüler über ihre Erfahrung im Escape Room entwickelt (Bottom-up); die Ergebnisse zeigen, dass die Schüler während der Aktivität stark engagiert und motiviert waren und die Bemühungen der Lehrer, den Escape Room zu leiten, gewürdigt wurden, ebenso wie das gesteigerte Gefühl der Wirksamkeit und die effektive Teamarbeit. In diesem Artikel bieten wir eine detaillierte Beschreibung aller Rätsel und eine Erklärung, wie man es im Schulwesen betreibt.
Peleg et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.