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Kommunikation und durch sie die Sprache sind zu zentralen Elementen des Geschäfts- und Organisationslebens geworden. Wie Organisationen innerhalb ihrer Mauern und mit der Außenwelt interagieren, beeinflusst grundlegend die Geschäftsprozesse, schafft eine Organisationskultur, prägt öffentliche Wahrnehmungen und beeinflusst Verbraucherentscheidungen. Dieser Aufsatz fordert ein größeres Bewusstsein für Sprache und Kommunikation und schlägt vor, dass Management-Ausbilder überprüfen sollten, wie diese in die Lehrpläne der Managementausbildung integriert sind. Der Aufsatz erweitert den typischerweise in Business School-Kursen verfolgten kompetenzbasierten Ansatz und weist auf die Nützlichkeit hin, Geschäftsstudierende der doppelten Funktion der Sprache als Mittel zur Arbeit und als soziale Handlung, die soziale Realität konstituiert, auszusetzen. Anhand von Beispielen aus der Linguistik und Diskursanalyse demonstriert der Aufsatz, dass die Fähigkeit, sprachliche und diskursive Praktiken zu bemerken, zu identifizieren und zu reflektieren, eine entscheidende Managementkompetenz ist. Die Förderung solcher analytischen und Denkfähigkeiten ermöglicht es den Menschen, nicht nur bessere Kommunikatoren, sondern auch kritische Denker zu werden, die in der Lage sind zu verstehen und herauszufordern, wenn soziale Kontrolle, Macht oder Ungerechtigkeit in Organisationen ausgeübt werden.
Erika Darics (Mon,) hat diese Frage untersucht.