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Risikoabschätzungsmodelle für Brustkrebs (BC) basieren ihre Schätzungen auf verschiedenen Aspekten der persönlichen und familiären Vorgeschichte einer Frau. Die Modelle von Gail und Tyrer-Cuzick sind die am häufigsten verwendeten, und die von ihnen zugewiesenen BC-Risiken variieren erheblich, insbesondere hinsichtlich der familiären Vorgeschichte. In dieser Studie war es unser Ziel, die Modelle von Gail und Tyrer-Cuzick nach dem anfänglichen Screening auf familiäre Krebsanamnese in der Primärversorgung mithilfe des FHS-7-Fragebogens zu vergleichen. Wir haben 846 nicht verwandte Frauen mit mindestens einer positiven Antwort auf eine der sieben FHS-7-Fragen (positive Gruppe) und 892 nicht verwandte Frauen, die negativ antworteten (negative Gruppe), verglichen. Die Übereinstimmung zwischen den BC-Risikoeinschätzungen wurde mittels Bland-Altman-Diagrammen verglichen. Die durchschnittlichen BC-Risikoeinschätzungen waren bei den Frauen der positiven Gruppe unter Verwendung des Tyrer-Cuzick-Modells höher, während die Frauen der negativen Gruppe unter Verwendung des Gail-Modells höhere BC-Risikoeinschätzungen hatten. Mit steigenden Schätzungen nahm auch die Diskrepanz zu, hauptsächlich in der FHS-7 positiven Gruppe. Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen mit einer familiären Vorgeschichte von Krebs das Gail-Modell das Risiko unterschätzt und das Tyrer-Cuzick-Modell angemessener erscheint. FHS-7 kann ein nützliches Werkzeug zur Identifizierung von Frauen mit höheren Brustkrebsrisiken in der Primärversorgung sein.
Vianna et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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