Key points are not available for this paper at this time.
Zwangsräumungen verursachen erheblichen Schaden für einkommensschwache Familien und Stadtteile. Wir stellen fest, dass die Anträge auf Zwangsräumungen viele ‚serielle Anträge‘ enthalten, bei denen Vermieter wiederholt gegen denselben Mieter vorgehen. Wir analysieren die Quoten serielle und nicht-serielle Anträge auf der Ebene der Immobilie sowie den Anteil der seriellen Anträge an den insgesamt eingereichten Anträgen. Regressionen zu Gebäude-, Standort- und Nachbarschaftsmerkmalen zeigen Faktoren, die mit höheren Quoten serielle und nicht-serielle Anträge sowie mit dem Anteil serieller Anträge verbunden sind. Wir stellen fest, dass die größten Eigentümer und größere Gebäude tendenziell hohe Anteile serielle Anträge aufweisen. Bei nicht-seriellen Anträgen, die eher zu einem Verlust des Mieters führen, ist die Rasse des Viertels ein starker unabhängiger Vorhersagefaktor; Immobilien in schwarzen Vierteln haben erheblich höhere Quoten nicht-serieller Anträge, alles andere gleich. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist, dass Verkäufe in den drei vorangegangenen Jahren einen signifikanten, nicht triviale positiven Effekt auf die Quote der nicht-seriellen Anträge haben, sodass die Fluktuation von Immobilien ein signifikanter Indikator für steigende Zwangsräumungen ist. Wir diskutieren die Implikationen für die Politik und weitere Forschungsprojekte.
Immergluck et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: