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ZIELE: Bewertung der Aktivitäten und Barrieren für die Teilnahme von Krankenhausapothekern an Programmen zur antimikrobiellen Stewardship (ASP) in nigerianischen tertiären Krankenhäusern. METHODEN: Eine Querschnittsstudie im Rahmen einer landesweiten Online-Umfrage wurde über einen Zeitraum von 6 Wochen zwischen Mai und Juni 2019 durchgeführt. Einladungen wurden an alle Leiter der Pharmazieabteilungen oder Apotheker, die für Infektionskrankheiten (ID) oder antimikrobielle Arzneimittel in tertiären Krankenhäusern in Nigeria verantwortlich sind, versendet. Ein validierter Fragebogen mit 24 Fragen wurde zur Datenerhebung verwendet. ERGEBNISSE: Fünfundvierzig Krankenhäuser wurden eingeladen und siebenunddreißig haben die Umfrage abgeschlossen (Antwortquote 82,2 %). Fünf (13,5 %) Krankenhäuser hatten ein formelles Team für antimikrobielle Stewardship (AMS), wobei jedes von ihnen eine Apothekervertretung hatte. Unabhängig von der Existenz eines AMS-Teams haben Krankenhausapotheker AMS-Strategien umgesetzt, einschließlich der Bewertung der Angemessenheit von antimikrobiellen Verschreibungen (54,1 %) und der Überwachung des antimikrobiellen Verbrauchs (48,6 %). Die häufigsten Barrieren für die Beteiligung von Apothekern an ASP waren mangelnde Schulung in AMS und ID (51,4 %), fehlende Apotheker mit ID-Spezialisierung (40,5 %) und fehlende Unterstützung durch die Krankenhausverwaltung (37,8 %). Die Mehrheit der Apotheker empfahl Schulungen in AMS und ID (100 %), die Teilnahme an Visiten (89,2 %) und die Beschäftigung weiterer Apotheker (73 %) als Strategien zur Verbesserung der Beteiligung der Apotheker an ASP. FAZIT: Krankenhausapotheker sind aktiv an AMS-Aktivitäten beteiligt, trotz des Fehlens etablierter AMS-Teams in den meisten tertiären Krankenhäusern in Nigeria. Mangelnde Schulung und Personal waren jedoch wichtige Barrieren für die Beteiligung der Apotheker an ASP.
Abubakar et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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