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Ziel/Hintergrund: Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erleben mehr Schlafprobleme als typischerweise entwickelnde Kinder. Darüber hinaus berichten Mütter von Kindern mit ADHS von höheren Depressionsraten im Vergleich zu Müttern von Kindern ohne ADHS. Diese Studie hatte zum Ziel, zu bestimmen, ob bestimmte Schlafprobleme bei Kindern mit ADHS mit spezifischen psychischen Gesundheitsproblemen der Mütter verbunden sind. Teilnehmer: Es nahmen weibliche Betreuungspersonen von 379 Kindern mit ADHS (5-13 Jahre) teil. Die ADHS-Diagnose des Kindes wurde während der Rekrutierung von den Betreuungspersonen, die die ADHS-Rating-Skala-IV ausfüllten, erneut bestätigt. Methode: Die Betreuungspersonen berichteten über ihre psychische Gesundheit mit der Depression Anxiety Stress Scale und über den Schlaf ihres Kindes mit dem Children's Sleep Habits Questionnaire. Es wurden unadjustierte und adjustierte Regressionsanalysen durchgeführt. Ergebnisse: In den adjustierten Analysen gab es kleine signifikante Zusammenhänge zwischen den meisten Aspekten des Kinderschlafs (d.h. Widerstand beim Zubettgehen, nächtliches Aufwachen, Parasomnien, Schlafdauer, Tagesmüdigkeit und totale Schlafprobleme) und der Angst und dem Stress der Mütter, mit Ausnahme der Einschlafverzögerung. Widerstand beim Zubettgehen, Schlafdauer, Tagesmüdigkeit und totale Schlafprobleme hatten ebenfalls kleine signifikante Zusammenhänge mit der Depression der Mütter. Schlafangst hatte nur einen kleinen signifikanten Zusammenhang mit der Angst der Mütter. Schlussfolgerungen: Diese Studie zeigt wichtige Verbindungen zwischen vielen Schlafproblemen bei Kindern und bestimmten Aspekten der psychischen Gesundheit von Müttern auf und deutet darauf hin, dass Anpassungen an verhaltensorientierte Schlafinterventionen für Kinder sowie Interventionen zur psychischen Gesundheit für Eltern aus einer Familienperspektive von Vorteil sein könnten. Zukünftige Forschungen sollten die langfristigen Zusammenhänge zwischen dem Schlaf von Kindern und der psychischen Gesundheit von Eltern in Betracht ziehen, um zukünftige Interventionsansätze zu informieren.
Martin et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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