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Eisenüberladung, die insbesondere durch hereditäre Hämochromatose verursacht wird, ist eine übermäßige Speicherung von Eisen in verschiedenen Organen, die zu Gewebeschäden führt und Tumorigenese fördern kann. Um diese Erkrankung zu behandeln, kann die Freisetzung von Eisen durch Eisenchelatoren wie Deferoxamin induziert werden, die auch im Bereich der Krebsforschung zunehmend von Interesse sind, da der Eisenbestand ein potenzielles Ziel zur Behandlung der Tumorigenese darstellen könnte. Curcumin, eine bekannte aktive Substanz, die aus dem Kurkumawurzelstock extrahiert wird, destabilisiert das endoplasmatische Retikulum und sekundär die Lysosomen, wodurch die Mitophagie/Aufophagie und die anschließende Apoptose erhöht werden. Jüngste Erkenntnisse zeigen, dass Zellen, die mit Curcumin behandelt wurden, auch einen Rückgang von Ferritin aufweisen, was mit seiner chemischen Struktur und der eisenchelatierenden Aktivität übereinstimmt. Hier haben wir untersucht, wie Curcumin die intrazellulären Effekte der Eisenüberladung durch die Beladung mit Fe-Nitriloessigsäure oder ferrischem Ammoniumcitrat in Huh-7-Zellen beeinflusst und die Folgen hinsichtlich der antioxidativen Aktivität, Autophagie und apoptotischen Signaltransduktion erforscht. In Experimenten mit T51B- und RL-34-Epithelzellen haben wir Hinweise gefunden, dass die Curcumin-Eisen-Komplexierung sowohl die durch Curcumin induzierte Autophagie als auch die Apoptose zusammen mit der tumorigenen Wirkung der Eisenüberladung aufhebt.
Rainey et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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