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ZIEL DER ÜBERPRÜFUNG: Bei Multipler Sklerose sind die derzeit zugelassenen krankheitsmodifizierenden Behandlungen effektiv zur Modulation der peripheren Immunität und in der Konsequenz zur Reduktion klinischer/radiologischer Rückfälle, aber sie sind immer noch unzureichend bei der Verhinderung der Krankheitsprogression und des gesamten Erwerbs von Behinderung. Diese Überprüfung bietet einen aktuellen Überblick über die Neuropathologie der progressiven Multiplen Sklerose, einschließlich einer Zusammenfassung der Hauptmechanismen der Krankheitsprogression. KÜRZLICHE ERKENNTNISSE: Die klinische Progression bei Multipler Sklerose steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Ansammlung von neuro-axonalem Verlust in einer lebenslangen, entzündlichen ZNS-Umgebung (sowohl adaptiv als auch angeboren) und einem relativen Ungleichgewicht zwischen Schädigung, Reparatur und funktionellem Reserve des Gehirns. Ein entscheidender Treiber scheint die T-Zell- und B-Zell-vermittelte compartmentalisierte Entzündung innerhalb der Leptomeningen und im Parenchym zu sein. Eine kürzliche Perspektive hob auch die Rolle der glialen Reaktion auf solche lebenslangen entzündlichen Verletzungen als entscheidenden Faktor für sowohl pathologische als auch klinische Ergebnisse hervor. ZUSAMMENFASSUNG: Das neuropathologische und biologische Verständnis der Krankheitsprogression bei Multipler Sklerose hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Infolgedessen entstehen neue therapeutische Ansätze, die außerhalb der Modulation der T-Zell-Aktivität und/oder der Depletion von B-Zellen liegen.
Absinta et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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