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Ein populäres Ziel der psychologischen Wissenschaft ist es, das menschliche Denken und Verhalten in der ‚realen Welt‘ zu verstehen. Im Gegensatz dazu haben Forscher in der Regel ihre Forschung in experimentellen Forschungsumgebungen, auch bekannt als das ‚Labor des Psychologen‘, durchgeführt. Kritiker haben oft in Frage gestellt, ob die Laboruntersuchungen der Psychologie verallgemeinerbare Ergebnisse zulassen. Dies wird als das ‚Dilemma der realen Welt oder des Labors‘ bezeichnet. Um die Kluft zwischen Labor und Leben zu überbrücken, haben viele Forscher Experimente mit mehr ‚ökologischer Validität‘ gefordert, um sicherzustellen, dass die Experimente der ‚realen Welt‘ näher kommen und darauf verallgemeinert werden können. Allerdings erklären Forscher selten, was sie mit diesem Begriff meinen, noch wie mehr ökonomische Validität erreicht werden sollte. Unserer Meinung nach ist das populäre Konzept der ökologischen Validität schlecht formuliert, mangelhaft spezifisch und greift das Problem der Verallgemeinerbarkeit nicht ausreichend an. Um über das ‚Dilemma der realen Welt oder des Labors‘ hinauszukommen, glauben wir, dass Forscher in der psychologischen Wissenschaft stets den spezifischen Kontext des kognitiven und behavioralen Funktionierens angeben sollten, der sie interessiert, anstatt zu fordern, dass Experimente ökologisch validierter sein sollten, um auf die ‚reale Welt‘ verallgemeinert zu werden. Wir glauben, dass dies eine konstruktivere Methode sein wird, um die kontext-spezifischen und kontext-generic Prinzipien von Kognition und Verhalten zu entdecken.
Holleman et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.