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ZWECK: Diese Studie hatte zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Stress (gemessen über Speichelcortisol und Testosteron), Kognition (gemessen über Pupillometrie, wobei eine stärkere Pupillenverengung und eine verkürzte Latenz der Pupillenverengung mit erhöhter Aufmerksamkeit und verbessertem Informationsverarbeitung verbunden sind) und der motorischen Fähigkeit (gemessen über somatosensorische Verarbeitung) zu untersuchen. METHODEN: Fünfundzwanzig professionelle Rugbyspieler nahmen an dieser Studie teil. Speichelproben wurden nach dem Aufwachen, vor der Pupillometrie und den Tests zur somatosensorischen Verarbeitung sowie nach den Tests entnommen. Die Testzeiten variierten für die Teilnehmer; sie fanden jedoch immer am Morgen statt, und die Reihenfolge der Tests wurde randomisiert. ERGEBNISSE: Es wurden sehr geringe Unterschiede in den Hormonkonzentrationen im Laufe des Morgens beobachtet (Effektgröße = 0,01). Moderate bis große Unterschiede in der Pupillenverengung des linken Auges bei direktem (linkes Auge) im Vergleich zu konsensualem (rechtes Auge) Reiz wurden ebenfalls festgestellt (P < 0,01; Effektgröße = 0,51 bis 1,04). Es wurden keine Unterschiede in der Latenz der Pupillenverengung für den direkten und den konsensualen Reiz festgestellt. Einige positive schwache bis moderate Zusammenhänge wurden zwischen Testosteron und Latenz der Pupillenverengung beobachtet (r = 0,37 bis 0,39, P < 0,05). Moderate bis starke inverse Zusammenhänge wurden für Hormone mit dem Unterschied der Pupillenverengung des linken Auges zwischen direktem und konsensualem Reiz sowie für den Rückgang des Testosteron-Cortisol-Verhältnisses vor und nach dem Test mit der Pupillenverengung des linken Auges für direkte und konsensuale Reize festgestellt (r = 0,41 bis 0,52, P < 0,05). Schwache bis moderate inverse Zusammenhänge für den Rückgang des Testosteron-Cortisol-Verhältnisses und die somatosensorische Verarbeitung wurden beobachtet (r = 0,36 bis 0,47, P < 0,05). SCHLUSSFOLGERUNG: Stress kann die Fähigkeit beeinträchtigen, Informationen zu empfangen und motorische Aufgaben auszuführen. Daher kann Stress die Fähigkeit beeinträchtigen, angemessene objektive Entscheidungen zu treffen und folglich Fähigkeiten/Aufgabenverhalten auszuführen. Strategien zur Minderung negativer Stressreaktionen werden aufgezeigt.
Serpell et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.