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HINTERGRUND: Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) Pandemie wird als die herausforderndste öffentliche Gesundheitskrise seit Jahrzehnten betrachtet. Da es keine wirksamen Behandlungen gibt und Zeit benötigt wird, um einen Impfstoff zu entwickeln, werden alternative Ansätze zur Bekämpfung dieser Pandemie genutzt. ZIEL: Ziel dieses Artikels war es, Themen, Meinungen und Empfehlungen zur COVID-19-Pandemie zu identifizieren, die von medizinischen Fachkräften auf der sozialen Plattform Twitter diskutiert werden. METHODEN: Mit einem Mixed-Methods-Ansatz, der die Möglichkeiten der sozialen Medienanalyse und der qualitativen Analyse kombiniert, analysierten wir COVID-19-bezogene Tweets, die von medizinischen Fachkräften gepostet wurden, und untersuchten deren Inhalte. Wir verwendeten qualitative Analysen, um die gesammelten Daten zu erforschen, um relevante Tweets zu identifizieren und wichtige Konzepte zur Pandemie mittels qualitativer Codierung aufzudecken. Unüberwachte und überwachte maschinelle Lerntechniken sowie Textanalysen wurden eingesetzt, um Themen und Meinungen zu identifizieren. ERGEBNISSE: Die Daten wurden von 119 medizinischen Fachkräften auf Twitter zur Coronavirus-Pandemie gesammelt. Insgesamt wurden 10.096 englische Tweets von den identifizierten medizinischen Fachkräften zwischen dem 1. Dezember 2019 und dem 1. April 2020 gesammelt. Wir identifizierten acht Themen, nämlich Maßnahmen und Empfehlungen, Bekämpfung von Fehlinformationen, Informationen und Wissen, das Gesundheitsystem, Symptome und Krankheit, Immunität, Testung sowie Infektion und Übertragung. Die Tweets konzentrierten sich hauptsächlich auf notwendige Maßnahmen und Empfehlungen (2827/10.096, 28%) zur Kontrolle der Pandemie. Viele Tweets warnten vor irreführenden Informationen (2019/10.096, 20%), die dazu führen könnten, dass sich mehr Menschen mit dem Virus infizieren. Andere Tweets behandelten allgemeines Wissen und Informationen (911/10.096, 9%) über das Virus sowie Bedenken hinsichtlich der Gesundheitssysteme und -mitarbeiter (909/10.096, 9%). Die übrigen Tweets diskutierten Informationen über Symptome, die mit COVID-19 (810/10.096, 8%), Immunität (707/10.096, 7%), Testungen (605/10.096, 6%) und Virusinfektionen und -übertragungen (503/10.096, 5%) assoziiert sind. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Unsere Ergebnisse zeigen, dass Twitter und soziale Medienplattformen dabei helfen können, wichtiges und nützliches Wissen zu identifizieren, das von medizinischen Fachkräften während einer Pandemie geteilt wird.
Wahbeh et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.