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Im täglichen akademischen Leben sind Studierende einer Vielzahl potenziell stressiger Situationen ausgesetzt, die sich negativ auf ihre akademischen Leistungen und ihre Gesundheit auswirken könnten. Unter den Faktoren, die durch akademischen Stress geschwächt werden könnten, wurde den Erwartungen an die Selbstwirksamkeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt, die als einer der wichtigsten Determinanten für das Engagement, die Ausdauer und den akademischen Erfolg von Studierenden gelten. Aus einer proaktiven Perspektive hat die Forschung zum akademischen Stress die Bedeutung von Bewältigungsstrategien zur Vermeidung schädlicher Folgen hervorgehoben. In den letzten Jahren gibt es ein wachsendes Interesse daran, inwieweit Individuen in der Lage sind, verschiedene Bewältigungsstrategien zu kombinieren und welche adaptiven Konsequenzen diese Flexibilität mit sich bringt. Studien, die diesen personenbezogenen Ansatz nutzen, sind jedoch im akademischen Kontext nach wie vor rar. Daher verfolgte diese aktuelle Studie zwei Ziele: (a) die Existenz verschiedener Profile von Studierenden zu untersuchen, basierend darauf, wie sie unterschiedliche Herangehensweisen an Bewältigungsstrategien (positive Neubewertung, Unterstützungssuche und Planung) kombinierten und (b) festzustellen, ob es Unterschiede in den allgemeinen Erwartungen an die Selbstwirksamkeit zwischen diesen Bewältigungsprofilen gibt. Insgesamt nahmen 1.072 Studierende an der Studie teil. Die Bewältigungsprofile wurden durch latente Profilanalyse (LPA) bestimmt. Die Unterschiede in der Variable Selbstwirksamkeit wurden mithilfe von ANCOVA ermittelt, wobei Geschlecht, Studienjahr und Studienart als Kovariaten verwendet wurden. Es wurden vier Bewältigungsprofile identifiziert: (a) geringe allgemeine Nutzung von Bewältigungsstrategien; (b) Vorherrschaft sozialer Bewältigungsansätze; (c) Vorherrschaft kognitiver Bewältigungsansätze; und (d) hohe allgemeine Nutzung von Bewältigungsstrategien. Das Profil zeigte, dass eine größere Kombination der drei Strategien mit höheren allgemeinen Erwartungen an die Selbstwirksamkeit in Verbindung steht und umgekehrt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Förderung von Flexibilität bei Bewältigungsstrategien dazu beitragen würde, die Selbstwirksamkeit von Studierenden zu verbessern.
Freire et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.