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Dieses Papier untersucht Ungleichheiten bei der Nutzung des Internets, indem es mehrere digitale Aktivitäten analysiert, die unterschiedliche Niveaus digitalen Kapitals erfordern. Daten, die im Vereinigten Königreich durch eine Online-Umfrage einer national repräsentativen Stichprobe (868 Befragte) erhoben wurden, zeigen, dass die Niveaus des digitalen Kapitals sowie die Art und Qualität der Online-Aktivitäten miteinander verknüpft sind. Die Analyse zeigt, dass digitales Kapital, verstanden und gemessen als spezifisches Kapital, eng mit der Häufigkeit/Intensität sozialer, wirtschaftlicher/finanzieller Mittel, alltäglicher Unterhaltung und politischer Aktivitäten verbunden ist, jedoch nicht mit lernbezogenen Aktivitäten. Diese Arbeit trägt sowohl empirisch als auch theoretisch zur Literatur bei, indem sie die Zuverlässigkeit des digitalen Kapitals testet und dessen Einsatz zur Untersuchung digitaler Ungleichheiten erweitert. Aus der Sicht der politischen Entscheidungsfindung kann das Bewusstsein für das Niveau des digitalen Kapitals der Bürger dazu beitragen, Initiativen zu entwickeln, die Bürger dabei unterstützen, IKT in einer Vielzahl von Bereichen zu nutzen, wie Jobsuche, Geselligkeit, Ersparnisse, familiäre Beziehungen und mehrere Online-Aktivitäten. Schließlich hebt dieses Papier hervor, dass digitale Ungleichheiten nicht betrachtet werden können, indem man Zugang und Kompetenz getrennt betrachtet. Im Gegensatz dazu könnte die Einführung von Maßnahmen, die die beiden Dimensionen synthetisieren, dazu beitragen, die Initiativen der politischen Entscheidungsfindung zur Bekämpfung digitaler Ungleichheiten zu vereinfachen.
Ruiu et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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