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HINTERGRUND: Kommunale Dialoge wurden in partizipativen Ansätzen in verschiedenen Programmen zur Gesundheitsprävention und -sensibilisierung, einschließlich Familienplanungsinterventionen, eingesetzt, um das Verständnis und die Übereinstimmung von bestimmten Themen aus den Perspektiven unterschiedlicher Menschen zu erhöhen. Das Hauptziel dieses Papiers ist es, die Machbarkeit eines kommunalen Dialogansatzes zu dokumentieren, der darauf abzielte, den Dialog zwischen Gesundheitsdienstleistern und Gemeindemitgliedern zu fördern. Der Machbarkeitstest war Teil der Forschungsphase, die notwendig ist, um eine Intervention zu gestalten, mit dem letztendlichen Ziel, die Inanspruchnahme von Familienplanung und Verhütung zu erhöhen. Die Intervention des kommunalen Dialogs erzeugte Diskussionen über wichtige Ansätze zur Verbesserung der Bereitstellung und Inanspruchnahme von Familienplanung und Verhütung. METHODEN: Schlüsselphasen des kommunalen Dialogs wurden mit Vertretungen von Gesundheitsdienstleistern und Gemeindemitgliedern durchgeführt. Zu den Teilnehmern gehörten Frontlinien- und Management-Gesundheitsdienstleister, Gemeindegesundheitsarbeiter, Nutzer von Familienplanungs- und Verhütungsdiensten, Jugendliche sowie weitere Akteure aus dem Bildungsbereich und der Zivilgesellschaft. Die Umsetzung des Dialogs (operationale Machbarkeit) sowie die kulturelle Machbarkeit des Inhalts des kommunalen Dialogs wurden durch Beobachtungen der Teilnehmer während des Dialogs, unter Verwendung einer standardisierten Machbarkeitstest-Checkliste, und durch Fokusgruppendiskussionen mit den Akteuren, die am kommunalen Dialog teilgenommen haben, bewertet. ERGEBNISSE: Insgesamt nahmen 21 von 30 eingeladenen Teilnehmern an dem Treffen teil – eine Teilnahmequote von 70 %. Der Ansatz erleichterte Diskussionen darüber, wie eine qualitativ hochwertige Versorgung in der Bereitstellung von Familienplanung und Verhütung erreicht werden könnte, geleitet von den Grundregeln, die von den verschiedenen Akteuren vereinbart wurden. Ein Bedarf nach mehr Zeit für die Diskussion wurde festgestellt. Die Teilnehmer bemerkten auch die Notwendigkeit einer ausgewogeneren Vertretung von Jugendlichen sowie anderen Interessengruppen der Familienplanung, wie beispielsweise von Gemeindemitgliedern, insbesondere im Vergleich zu Gesundheitsdienstleistern. Einige Teilnehmer fühlten sich mit der verwendeten Sprache unwohl. Junge Menschen hatten das Gefühl, dass ältere Teilnehmer komplizierte Terminologien verwendeten, während Gemeindemitglieder das Gefühl hatten, die Gesundheitsdienstleister seien in Bezug auf die Vertretung in der Überzahl. SCHLUSSFOLGERUNG: Insgesamt wurde der kommunale Dialog von den Gemeindemitgliedern und den Gesundheitsdienstleistern gut aufgenommen, wie aus den Äußerungen beider Kategorien zu entnehmen ist. Zu den wichtigen Erwägungen zur Verfeinerung des Ansatzes gehörte, dass eine maximale Teilnahme von ansonsten marginalisierten Gruppen wie Jugendlichen eine stärkere Vertretung bieten würde.
Munakampe et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.