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HINTERGRUND: Trotz erheblicher Anstrengungen zur globalen Ausrottung von TB und der Verfügbarkeit wirksamer Antibiotika bleiben die Ziele zur TB-Eliminierung hinter den Erwartungen zurück. Während die Non-Adhärenz an TB-Medikationsregimen die effektive Behandlung gefährden kann, ist ihr vollständiger Einfluss noch unbekannt. ZIEL: Die klinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Non-Adhärenz an TB-Medikationen auf die Behandlungsergebnisse bei medikamentensensiblen TB-Patienten (DS-TB) zu bestimmen. METHODEN: Eine systematische Übersichtsarbeit wurde unter Verwendung von PubMed und Embase für zwischen 2009 und 2019 veröffentlichte Studien durchgeführt, die Zusammenhänge zwischen Adhärenz und den von der WHO definierten TB-Behandlungsergebnissen sowie wirtschaftlichen Ergebnissen bei DS-TB-Patienten berichten. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 14 Studien eingeschlossen. Acht konzentrierten sich auf den Zusammenhang zwischen Non-Adhärenz und Tod, zwei auf Behandlungsversagen, eine Studie auf erfolgreichen Behandlungserfolg, eine Studie sowohl auf erfolgreichen als auch auf erfolglosen Behandlungsergebnissen und zwei auf Kostenfolgen. Die meisten Studien (71,4 %) waren retrospektive Kohorten- oder Fall-Kontroll-Studien. Die Ergebnisse zeigten, dass Non-Adhärenz an TB-Medikamentsregimen mit Tod, Behandlungsversagen und niedrigeren Heilungsraten assoziiert war. FAZIT: Non-Adhärenz an TB-Medikamenten hat tiefgreifende Auswirkungen auf sowohl klinische als auch wirtschaftliche TB-Ergebnisse. Um die Eliminierungsziele der WHO für TB zu erreichen, sollte die Verhinderung von Non-Adhärenz und die Umsetzung kosteneffektiver Interventionsprogramme höchste Priorität haben.
Chimeh et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.