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Wie beteiligen sich ressourcenarme schwarze Bevölkerungsgruppen am politischen Prozess? Und welche interpretativen Auswirkungen hat ihre Teilnahme? Anhand mehrjähriger qualitativer Daten zu massiven Schulschließungen in zwei großen US-Städten—in denen fast 90 % der betroffenen Bevölkerung schwarz und einkommensschwach waren—untersuche ich, wie 1) der Schulbezirk und lokale Organisationen Ressourcen bereitstellen, damit die Betroffenen am politischen Prozess teilnehmen können; 2) betroffene Teilnehmer ihr Engagement als positiv für die Entwicklung ziviler Fähigkeiten und Wahrnehmungen interner Effizienz, aber negativ für ihre Wahrnehmungen von Politik, Politikgestaltung und zukünftiger Teilnahme interpretieren; und dass 3) diese negativen Einstellungen selbst bei denen bestehen bleiben, die Erfolg im Kampf gegen die Politik haben. Ich konzipiere dieses letzte Phänomen als Hinweis auf "kollektive Partizipationsschuld" und stelle ernsthafte Fragen zur Nützlichkeit der Teilnahme als Arme und Schwarze in der amerikanischen Demokratie.
Sally A. Nuamah (Dienstag) hat diese Frage untersucht.