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Waldbrände sind weltweit ein großes Anliegen und insbesondere in Australien. Die Waldbrände 2019–2020 in Australien wurden historisch signifikant, da sie weit verbreitet und extrem schwerwiegend waren. Die Verknüpfung von Klima- und Vegetationseinstellungen mit Waldbränden kann aufschlussreiche Informationen für die Vorhersage von Waldbränden liefern und helfen, das Verhalten von Waldbränden in der Zukunft besser zu verstehen. Ziel dieser Forschung war es, die Beziehung zwischen den jüngsten Waldbränden, verschiedenen hydroklimatologischen Variablen und satellitengestützten Vegetationsindizes zu untersuchen. Die hier durchgeführten Analysen zeigen die Einzigartigkeit der Waldbrände 2019–2020. Die nahe der Oberfläche gemessene Lufttemperatur von Dezember 2019 bis Februar 2020 war etwa 1 °C höher als der 20-Jahres-Durchschnitt, was die Verdunstungsnachfrage erhöhte. Der Mangel an Niederschlag vor den Waldbränden, aufgrund eines verstärkten Hochdrucksystems über Südost-Australien, verhinderte, dass der Boden genügend Feuchtigkeit hatte, um die Nachfrage zu decken, und bereitete den Boden für eine große Menge trockenen Brennmaterials, das die Ausbreitung der Feuer stark begünstigte.
Ehsani et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.